Beratungsförderung Gründercoaching beendet !

EILMELDUNG 24.11.15:

Budget für Gründercoaching ist lt. Mitteilung der KfW aufgebraucht – Anträge für das Förderprogramm werden ab sofort abgelehnt.

Beratungsförderung

KfW-Gründercoaching ist beendet

Laut Mitteilung der KfW vom 24. Oktober war das Budget für das Förderprogramm Gründercoaching annähernd aufgebraucht, Anträge konnten nur noch kurzzeitig bewilligt werden.

Am 24. November hat die KfW mitgeteilt, dass das Budget nunmehr vollständig verbraucht ist und „Anträge ab sofort abgelehnt werden.

Die KfW hat in ihrer Mitteilung auf das neue Förderkonzept für Beratungsleistungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hingewiesen.

In diesem Programm sind Anträge auf die Förderung von Gründungsberatung ab 2016 möglich.

Existenzgründer, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) können derzeit noch in den verschiedenen Phasen der Selbstständigkeit und des Unternehmens Beratungsförderung in Anspruch nehmen (Gründercoaching, Krisenberatung, allgemeine Unternehmensberatung).

2015 enden diese Zuschüsse für Gründer und Unternehmer:

  • Für Existenzgründer endet das „KfW-Gründercoaching (GCD)“ in der bisherigen Form. Der Zuschuss von 50 Prozent wird bis Ende des Jahres noch innerhalb der ersten zwei Jahre nach Gründung gewährt (neue Bundesländer und Lünebürg sind höhere Zuschüsse möglich).
  • Für Unternehmen in der Krise bietet der „Runder Tisch (RT)“ derzeit noch eine kostenlose Ersteinschätzung, eine Schwachstellenanalyse und einen Maßnahmenkatalog.
  • Die anschließende Sanierungs-Beratung im Programm „Turnaround TA“ wird mit einem 50 prozentigen Zuschuss auf bis zu 8.000 Euro für Umsetzung der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen gefördert.
  • Bestehende Unternehmen, bei denen die Gründung mindestens ein Jahr zurückliegt, können für die „Förderung unternehmerischen Know-hows (KMU-Beratung)“ zweimal einen Zuschuss von 50 Prozent auf jeweils 3.000 Euro beantragen.

Beratungsförderung – neue Bedingungen ab 2016

Das BMWi hat mitgeteilt, dass die genannte Beratungförderung in 2015 endet und im kommenden Jahr zu einem einheitlichen Programm des Bundes zusammengefasst wird.

Im aktuellen Eckpunktepapier hat das Ministerium folgende geplante Maßnahmen zur neuen Beratungsförderung ab 2016 bekanntgegeben:

Beratung für Existenzgründer (bisher KfW-Gründercoaching)

  • Berechtigt sind neu gegründete Unternehmen in den ersten zwei Jahren
  • maximale Bemessungsgrundlage 4.000 Euro
  • Fördersatz 50 Prozent (neue Bundesländer ohne Berlin und Leipzig 80 Prozent, Region Lüneburg 60 Prozent)

Beratung für bestehende Unternehmen (bisher KMU-Beratung)

  • Berechtigt sind bestehende Unternehmen zwei Jahre nach Gründung
  • maximale Bemessungsgrundlage 3.000 Euro
  • Fördersatz 50 Prozent (neue Bundesländer ohne Berlin und Leipzig 80 Prozent, Region Lüneburg 60 Prozent)

Beratung für Unternehmen in der Krise (bisher Runder Tisch / Turnaround)

  • Berechtigt sind Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
  • maximale Bemessungsgrundlage 3.000 Euro
  • Fördersatz 90 Prozent bundesweit

Beratungsförderung 2016 | Anträge und Bewilligung Zuschüsse

  • Die neuen Regelungen treten zum 01. Januar 2016 in Kraft.
  • Die Antragstellung für die Förderprogramme wird ausschließlich Online erfolgen.
  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wird die Maßnahmen als zentraler Ansprechpartner umsetzen.
    Das Ministerium bindet Leitstellen für die Öffentlichkeitsarbeit und Information, zur Qualitätssicherung sowie der Unterstützung ein.
    Regionalpartner sind als örtliche Anlaufstellen für die Beratung von Existenzgründern und Unternehmern vorgesehen.
  • Das Unternehmen erhält umgehend nach Antragstellung eine Mitteilung über die formale Erfüllung der Fördervoraussetzungen.
  • Die offizielle Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Beendigung der Beratung und Prüfung des Beratungsberichtes.
  • Die Beratungsqualität wird durch die formalen Anforderungen an die Berater und die Prüfung der Abschlussberichte sichergestellt.

Weitere Fragen beantworte ich gern im persönlichen Gespräch.

Uwe Twachtmann
HH-Rahlstedt, im Juli 2015